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13.04.2014 / stega

Immer wieder sonntags … | 2014 – KW 15

| GESEHEN | wieder neue Kollegen, Umgebung der neuen “Heimat” zu Fuß und zu Rennrad | GEHÖRT | Radio TOP | GETAN | Einführungstag Plastische/Handchirurgie und Notaufnahme, Rennrad gefahren, Krankenversicherungs-Gespräch | GEGESSEN | gutes (!) Kantinenessen | GETRUNKEN | Kaffee | GEDACHT | ich bereue nichts, wo bin ich hier? | GEÄRGERT | Postfinance und dass die Eröffnung des Kontos so ein Problem ist | GEFREUT | Rennrad-Fahrten, “Wanderung” zum Aussichtsturm | GEKAUFT | nichts | GESTAUNT | schon zwei Wochen rum, man gewöhnt sich ans Aufstehen und freie Wochenenden

to be continued

12.04.2014 / stega

Woche zwei

Woche zwei meines Arbeitslebens ist vorbei und mein erstes arbeitsfreies Wochenende hier in der neuen Heimat hat begonnen. Dieses Wochenende fahre ich nicht nach Deutschland, sodass mir genug Zeit bleiben wird die Stadt zu erkunden und einen der Aussichtstürme auf den Hügeln ringsum zu besteigen. Im Verlauf der vergangenen Woche war ich nach zwei Tagen auf der Trauma einen Tag in der Plastischen und Handchirurgie schnuppern, wo ich prompt das erste Mal hier vor Ort an den Tisch stehen durfte: bei ner Sekundärnaht (ok, nicht so spannend) und bei einer Mastopexie und Mammaaugmentation (schon eher spannend, weil man während und direkt nach der OP sich nicht vorstellen kann, wie die Brüste jemals wieder einigermaßen natürlich aussehen sollen).

Danach ging es noch zwei Tage auf den Notfall, wo mein Karma zuschlug und wir ne relativ ruhige Zeit hatten; wenige Patienten, die man stressfrei nach und nach abarbeiten konnte und ich konnte nach und nach die Abläufe kennen lernen und hier und da selbst anpacken.

Nachmittags kam ich eigentlich fast immer sehr zeitig raus, beim Notfall sogar früher als vorher, weil da ein Dreischichtbetrieb herrscht und man ab 15 Uhr keine neuen Patienten annimmt, weil die Spätschicht übernimmt und man seine Patienten nur noch fertig machen muss. Die Feierabende nutzte ich drei Mal, um mit dem Rennrad die Umgebung zu erkunden. Auf den ersten Blick ein geniales Gebiet hier, man hat viele grüne Wiesen, ganz wenige vollbefahrene Straßen, man kann sich von Ort zu Ort kombinieren und wohl immer eine Abkürzung zurück heim nehmen und auch die Aussicht ist genial – zeitweise sah ich bis an die Alpen im Appenzeller Land und den Säntis, schneebedeckte Gipfel und rings um mich blühende Wiesen. Genial! Weniger “genial” (weil einfach nicht meinem Typ entsprechend) ist, dass es hier wenige ebene Strecken gibt und man nicht mal 10 km mit Geschwindigkeit eine Strecke fahren kann, sondern es ständig auf und ab geht. Das macht zwar irgendwie auch Spaß und ist ein super Training, aber ich habe die Woche diese Ausfahrten vermisst, auf denen man konstant eine Geschwindigkeit von > 32 km/h hinbekommen kann. Muss ich meinen Kopf ein wenig umgewöhnen.

Kommende Woche rotiere ich dann als letzte Einführungswoche auf die Ortho, wo ich nach Ostern dann auch definitiv beginnen werde und die Station im Knie- und Fussteam schmeißen muss. Also noch vier Tage alles aufsaugen, was man sieht und erzählt bekommt und dann fit sein, wenn es wirklich los gehen wird. Außerdem will ich mit meinem Tutor-Oberarzt endlich ein paar Worte sprechen, ihn wegen Fortbildungstagen und Prüfungen fragen und ob ich z.b. auf den Orthopädenkongress mitgehen darf und und und…. ein wenig bleibt also noch zu klären ;)

aber nun genieße ich zunächst das wohl sonnige Wochenende und erkunde die Stadt,

to be continued

08.04.2014 / stega

Einführig, Wochenende mit Konzert

Ich bin euch endlich einen neuen Beitrag zu meinen ersten Tagen im Arbeitsleben schuldig. Seit vergangener Woche und offiziell seit genau 7 Tagen stehe ich mit beiden Beinen in diesem und trotzdem fühlt es sich noch nicht ganz danach an. Denn nach wie vor bin ich in der Einführungszeit, die noch bis Ostern dauern wird – wobei ich mich so langsam an de Abläufe, PC-Programme etc gewöhnt habe und hier und da selbst Verordnungen, Röntgenanforderungen oder Austrittsberichte tippe und anfertige. Aber immer noch unter “Supervision” sozusagen, denn immer noch laufe ich der Assistenzärztin hinterher bzw. neben ihr und kann mich bei Fragen jederzeit an sie wenden. Dazu haben wir aktuell Glück, dass wir nur vier bis sechs Patienten betreuen und genügend Zeit bleibt, dass ich auf der Visite mal im PC klicke und die Sachen der Pflege abarbeite und sie nur zusieht. Und weil so wenig Patienten zu betreuen sind, ist mittags meist relativ entspannt, sodass ich bisher jeden Tag früher gehen konnte (ich muss ja noch keine Briefe visieren, was die Ärztin dann immer noch macht). Deswegen startet es bisher ganz lässig und macht richtig Spaß – auch, weil das Team nach wie vor super ist, man bis zum Leitenden Unfallchirurgen hoch locker miteinander umgeht und z.B. beim Mittagessen wild durchmischt Assis, Unterassis und Oberärzte gemeinsam essen und sitzen.

Jetzt rotiere ich noch auf die Plastische/Handchirurgie, dann zwei Tage auf Notfall und dann schließlich geht es in die Ortho, wo ich noch vier Einführungstage habe, bevor es dann nach Ostern mit meinen eigenen Patienten und Station losgehen wird. Das wird lustig ;)

Soviel zur ersten Arbeitswoche, als Fazit muss man festhalten: besser kann man eine Einführung nicht organisieren! Ich bin jetzt schon emotional an dieses Spital gebunden und fühle mich mit ihm verbunden. Genau das, was ein Arbeitgeber für seine Arbeitnehmer erreichen muss, wenn er sie fordern und fördern will.

Wochenende

Das war ziemlich stressig, was u.a. daran lag, dass wir freitags noch heim fuhren, samt Zwischenhalt, um noch Kartons für daheim einzupacken. Um 22 Uhr endlich daheim angekommen, etwas essen und dann ins Bett. Am Morgen Urnenbeisetzung, danach direkt zur Generalprobe fürs abendliche Konzert. Dann Mittagessen, danach Einkaufen für die Schweiz, kurz 1,5h schlafen, bevor es zum Konzert weiterging. Dieses lief richtig gut, auch das andere Orchester war viel besser als in jeder Probe zuvor – super Punktlandung auf den Auftritt :) Hat richtig Spaß gemacht und wie immer war es nachher gefühlt zu kurze Zeit, die man spielen durfte ;) Aber das ist immer so.  Mal sehen, ob es überhaupt noch mal ein Konzert geben wird, denn der DIrigent bzw. Gruppenleiter scheint wenig Motivation dazu zu haben, was schade wäre.

Am Sonntag ein wenig Sonne genießen und dann wieder gen Süden, Zwischenhalt, Rennrad einladen, Kartons auch und dann… an der Grenze gestoppt werden. Fuck. Kurz Herz in Hose. Der Schweizer Grenzbeamte klopft an die Scheibe und frägt, ob wir was Neues dabei hätten. Ne, haben wir eigentlich nicht. Alles gebraucht? Ja! Weil Umzug in Schweiz. Ach Umzugsgut, ja dann, also nix Neu? nein! Lebensmittel? ja, für die Woche. Was? Bisschen aufgezählt. Mehr als 5l Apfelsaft? Ähm, nö. Alkohol? Nö…. dann hats ihm schon gereicht und wir durften weiterfahren. Puh, ein Glück hat er nicht den Kofferraum zerlegt. Da wären wir ewig gestanden. Ich mag dieses Ausgefragt werden nicht :D

Spät abends dann endlich wieder im Wohnheim, das Auto lud ich gar nicht mehr groß aus, sondern fiel totmüde ins Bett – sehr entspannend war das Wochenende also wahrlich nicht. Und los gings in die neue Woche und nach dem ersten Arbeitstag der Woche das erste Mal aufs Rennrad hier in der neuen Gegend und überhaupt outdoor für diese Saison. Mit verzogener Schaltung, die beim Umzug wohl n Schlag von der Kiste abbekommen haben muss – heißt ich muss sie neu einstellen (versuchen, sonst lassen).

Damit schauen wir mal, was die Woche noch so bringen wird, ich werde erneut bloggen ;)

to be continued

06.04.2014 / stega

Immer wieder sonntags … | 2014 – KW 14

| GESEHEN | neue Klinik, neue Kollegen, neue Stadt | GEHÖRT | Konzertmusik, Schwyzertütsch | GETAN | neue Stelle angetreten, Einführungsveranstaltungen besucht | GEGESSEN | leckeres Kantinenessen | GETRUNKEN | Kaffee | GEDACHT | super organisiert hier!  | GEÄRGERT | nichts gravierendes, vllt das frühe Aufstehen | GEFREUT | dass es so toll an der neuen Klinik begann | GEKAUFT | Parkplakette fürs Auto | GESTAUNT | über all die neuen Eindrücke

to be continued

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