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26.10.2014 / stega

Immer wieder sonntags … | 2014 – KW 43

| GESEHEN | erneut eine Wohnung | GEHÖRT | Berlin Volume 8 und Farin Urlaub, Dvorak-Sinfonie | GETAN | Gefässchirurgie,  versucht ein wenig zu lernen, Konzert besucht | GEGESSEN | Kartoffelbrei und Fischstäbchen (endlich mal wieder) | GETRUNKEN | Apfel-Johannisbeer-Kirsch-Saft | GEDACHT | den Dreh so langsam raus? | GEÄRGERT | wieder nicht “die” perfekte Wohnung, wieso haben wir bei der anderen (fast) perfekten nicht zugesagt? | GEFREUT | Buchung Skiurlaub abgeschlossen, Konzertbesuch | GEKAUFT | nüt | GESTAUNT | ich sollte hier mal wieder bloggen! Aber die Zeit rennt…

to be continued

19.10.2014 / stega

Immer wieder sonntags … | 2014 – KW 42

| GESEHEN | tolle Berge und Bergseen | GEHÖRT | Farin Urlaub Racing Team | GETAN | Gefässchirurgie-Rotation begonnen, 5-Seen-Wanderung, Friseurbesuch | GEGESSEN | Kürbissuppe (selbstgemacht) | GETRUNKEN | Kiba-Smoothie | GEDACHT | wahnsinnstolles Wetter und “boa ey, Gefässchirurgie ist auch eher internistisch” | GEÄRGERT | Haarschnitt des Friseurs | GEFREUT | gemeinsame Wanderung, noch eine Rennrad-Tour | GEKAUFT | 40 Liter Benzin :D | GESTAUNT | Mitte Oktober?!

to be continued

17.10.2014 / stega

Lachgas auf der Notaufnahme

Lachgas war das erste in der Medizin zur Schmerzbekämpfung bei Eingriffen v.a. im Zahnbereich verwendete Narkosemittel. Wegen seiner guten Steuerbarkeit (schnelles An- und Abfluten) wird es bis heute teilweise bei Narkosen zugesetzt, hat seine Rolle als alleiniges Narkosemittel aber längst an besser wirkende und besser einschläfernde Mittel abgeben müssen. Denn mit Lachgas schläft man nicht ein, sondern spürt keinen Schmerz bei mittleren chirurgischen Eingriffen.

Und das ist es, was Lachgas bei uns auf der Notfallstation zu einem idealen Mittel für kleinere chirurgische Eingriffe bei Patienten macht, die Angst vor Spritzen haben! Sprich: v.a. kleine Kinder. In Kooperation mit der Kinderklinik haben wir vor einiger Zeit das Lachgas auf dem Notfall für die Behandlung von kleinen Patienten eingeführt. Das Kind bekommt eine Maske zum Atmen und darf wählen zwischen verschiedenen Gerüchen, die in die Maske gestrichen werden. Im Angebot z.B. Schokolade oder Himbeergeruch. Für die Kleinsten gibt es zusätzlich auf der Maske die Option einen kleinen Hubschrauber anzubringen, der sich beim Atmen dann dreht oder ein Windrad mit selbiger Funktion. Das Kind atmet dann ca 3-5 min lang über die Maske, ein bisschen trümmelig wird es einem wohl dabei, manche lachen los (daher wohl der Name Lachgas) und während der Wundversorgung braucht es dann meist keine Spritzen mehr. Zusätzlich applizieren wir gerne ein Wundgel, in dem Lidocain (ein Lokalanästhetikum) ist und das lokal die Haut betäubt (man kennt sowas von den Pflastern, die die Kinder für die Blutabnahmen vorher bekommen). Damit kann man recht gut kleinere Wunden nähen und die Kinder ohne Spritze versorgen. Bei den meisten klappt das sehr gut.

In der Vergangenheit haben wir unsere Indikationsstellungen für das Lachgas erweitert und so habe ich neulich auch meine erste Schulterreposition nach Schulterluxation bei einem 30 jährigen Patienten nicht mit Morphin und Dormicum (die bekannte Leck-mich-am-Arsch-Pille) gemacht, sondern mit Lachgas. Er atmete fleissig über die Maske (mit Himbeergeschmack ;) ) und wir zogen an seinem Arm. Ohne Probleme liess sich die Schulter reponieren, ohne Schmerzen, wie wir mehrfach vom Patienten gesagt bekamen. Gut, das Gefühl, wenn die Schulter in ihre richtige Position zurückspringt, ist vielleicht ein wenig unangenehm und mit Dormicum wüsste der Patient danach nicht mehr, was gemacht wurde – aber hey, dafür keine Infusion, keine Spritze, keine Tablette!

Ich denke, mit diesen eigentlich schon lange bekannten (und bei Zahnärzten immer noch eingesetzten Mitteln) könnte man in vielen Notaufnahmen die Behandlung für Patienten aber auch das Personal angenehmer und schöner gestalten. Wenn es sich durchsetzen würde. Aber da ist natürlich ein entsprechender Personalaufwand, eine Schulung etc nötig. Und eine Tablette oder Infusion ist schneller gegeben.

to be continued

15.10.2014 / stega

Zweiter Besuch in den Therme Meersburg

Vergangene Woche hatten wir mal wieder nach unserem Urlaub ein gemeinsames freies Wochenende – scheiss Schichtdienste und Wochenendarbeit! So konnten wir nach 3 Wochen einen entspannten Wellness-Tag in den Therme einlegen und erneut viel unsere Wahl auf die Therme in Meersburg am Bodensee, wo wir im Frühjahr das erste Mal waren. Dieses Mal nicht am Wochenende – und prompt war es deutlich leerer! Dazu fuhren wir rechtzeitig morgens los und kamen relativ zeitig am Morgen an, sodass wir die ersten 2 Stunden mit relativ leerer Sauna und Therme verbrachten – zwischen ein paar Urlaubern und Rentnern (aber die sind bekanntlich ja immer da).

Unsere Eindrücke vom ersten Besuch wurden auch dieses Mal bestätigt: die Therme allein ist doch relativ begrenzt und bald langweilig, bietet sie doch außer einem Infinity-Pool auf den Bodensee eher keine Abwechslung. Bisschen Sprudeldüsen unter Wasser und fertig. Allein für die Therme lohnt sich ein Besuch wohl eher nicht. Der Saunabereich mit den Blockhütten dagegen ist nett, die Aufgüsse immer wieder gut und heiß – aber auch sehr gut besucht, gerade am Wochenende bzw. am Abend, wenn Feierabend ist und die Kurzzeitbesucher vorbeischneien. Dazu muss man ehrlicherweise sagen, dass es eigentlich nur “Action”-Aufgüsse gibt, einmal mit Honig, einmal mit Salzpeeling, Klangschalen,… Beim Erfrischungsaufguss wird danach ein Getränk gereicht (also ist der Aufguss i.S. eines klassischen Aufguss ohne Action durch die Besucher) und beim Früchteaufguss bekommt man danach Früchte gereicht. Der Profi-Aufguss hat dieses Mal nur wenige Saunagäste angezogen, wohl alle ängstlich. Er war wie letztes Mal heiß und fix und tat gut! Letztes Mal gab es nach einem Aufguss noch Ricola, das war dieses Mal leider nicht der Fall.

Und was auch schon beim letzten Mal negativ auffiel: schon 10 Minuten vor den Aufgüssen sitzen die Leute in der Sauna und warten. Kurz davor gehen manche duschen, damit sie den Aufguss durchhalten… 5min vor Aufguss wird die Tür für die frische Luft geöffnet. Wer also einen Aufguss mitmacht, muss mind. 15 – 20 min aushalten können. Schade, dass sich das so durchsetzt, dass man so früh einen Platz braucht, um mitmachen zu können. Und kein Wunder, dass manche dann schon nach der ersten Runde rausrennen, wenn sie vorher schon 10 min geschwitzt haben – das ist nur sinnlose Platzvergeudung, wenn sie den Aufguss dann doch nicht aushalten können. Früher war das mal anders. Früher… :D

Die Abkühlung im 16 Grad kalten Bodensee ist und bleibt ein Highlight nach den Aufgüssen. Und die Handtuchreserviererei an den Liegen am See natürlich auch – typisch Deutsch. Schon morgens um 11 Uhr liegen die Handtücher in der ersten Liegereihe auf den Liegen. Und sogar im Ruheraum wird reserviert, während man in die Sauna geht. Da sollte vielleicht mehr durchgegriffen werden von Seiten der Therme. Im Ruheraum generell gibts natürlich immer solche, die den Gedanken eines Ruheraums nicht kapieren und darin Zeitung rascheln und lesen oder sich lautstark unterhalten müssen. Wogegen die Therme natürlich nichts kann.

Insgesamt war es aber ein sehr erholsamer Tag, der Flammkuchen im Saunabistro mit der Johannisbeerschorle wieder total lecker und mit dem Salzgehalt genau das, was man nach den Aufgüssen brauchte.

Auf der Rückfahrt konnten wir sogar noch schnell einkaufen gehen und so sehr müde, geschafft aber entspannt abends ins Bett fallen. Auf bald!

to be continued

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