Leichenausgabe

Wenn man sich in einem mehr oder weniger steril anmutenden Saal wiederfindet, dann kann man die Fachrichtung des Studiums schonmal eingrenzen. Wenn man dann an den Türschildern u.a. „Leichenausgabe“ findet und dahinter durch das Bullauge der Tür sieht, wie ein Anzugträger und ein Mensch, der eine blaue OP-Schürze trägt, eine Leiche rumwuchten, dann weiß man, wo man sich befindet.

Spätestens wenn man Organe auf dem Tisch liegen sieht, die Tumore enthalten, die man ertasten und beschreiben soll. Oder wenn am Nachbartisch ein Sack ausgepackt wird und dann ein Bein von Hüftknochen bis Fuß da liegt…. und dann zwei Präparatoren anfangen, das Bein aufzuschndien, zu fotografieren und auseinanderzunehmen. Um Längen interessanter als einfach nur an Organen rumzudrücken. Aber leider dürfen wir da nicht zuschauen – noch. Menno.

Also, wo war ich?

Genau, Pathologie. Irgendwie gruselig, aber auch sehr spannend! Würde gerne mal ne ganze Obduktion miterleben. Kommt aber erst im Sommersemester. Naja, mal schauen ;)

to be continued

2 Antworten

  1. Ich wollte früher immer Gerichtsmedizinerin werden. Aber ich glaube, spätestens bei den Wasserleichen vergeht’s mir. Ist mir doch eine Spur zu gruselig und deshalb quäle ich jetzt lieber Schüler.

    • Gerichtsmedizin wäre Medizinstudium, gelle? ;) Da hättest dann auch alles erstmal durchmachen müssen…

      ja diese fiese Ader kommt immer wieder durch – wenn nicht an Leichen, dann eben an Schülern (die ja auch halbe Leichen sind, wenn der Unterricht stresst/langweilt :D )

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