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13.05.2012 / stega

Gegenwind und Hungerast

 

Nach einem lustigen Partyabend und ein wenig Getanze in der Nacht gings heute (sozusagen um die Promille auszufahren (quatsch!)) eine Runde auf den Sattel. Beide angefragten Kollegen hatten keine Zeit bzw. mussten ihre körperlichen Leiden nach zu viel Alkohol amgestrigen Abend auskurieren. Also alleine auf den Sattel gewschungen und eine 35km-Runde fahren wollen, denn das Wetter sah nicht ganz toll aus, bisschen kühl (also Langarm-Shirt und Beinlinge). Dazu richtig krassen Gegenwind und ich suche mir auch nicht ne Tour aus, die 50% gegen den Wind fährt. Was hat mich da nur geritten?

Die ersten 15km waren dementsprechend richtig anstrengend, ich habe einfach nur versucht locker zu rollen und die Beine (die vom Tanzen noch ein wenig beansprucht waren) locker zu fahren. Dann kam der nördliche Turn und ab da mit Seiten- und Rückenwind über einen Hügel und eigentlich zurück zur Homebase. Aber mit dem fehlenden Gegenwind lief es eigentlich super und ich bekam Lust mehr zu fahren. Also spontan umentschieden (ein Glück, dass ich alleine unterwegs war) und die runde deutlich erweitern. Mit teilweise Rückenwind auf dem größten Kettenblatt vorne, das ich diese Saison erstaunlich häufig auflegen kann (habe ich es doch die vergangenen Saisons sehr selten höchstens mal bei Abfahrten genutzt), über die Straßen gefegt. Locker und flockig auf über 45km/h gekommen, so mag ich das. Noch einen Umweg und noch einen eingebaut und gemerkt, dass der Magen zu knurren beginnt. Hatte er doch nur ein relativ kleines Frühstück und seither nichts mehr. Schnell Müsliriegel und Gelchip eingeworfen, aber das war auch eher nur Tropfen auf den heißen Stein. Hungerast, wo bist du?

Die letzten 10km dann mit zunehmendem Knurren gefahren, Hungerast kam natürlich und ich kämpfe gegen alle inneren Schweinehunde, die man nur haben kann und kam mit gutem Schnitt wieder auf die Homebase zurück. Die Beine sind jetzt schwer, fühlen sich leer an und richtig fertig. Zeit für Regeneration, kommende Woche soll das Wetter halten und lädt damit ein, weitere Runden zu drehen. Dann bestimmt wieder mit Begleitung. Angekündigt haben sich genügend MitfahrerInnen.

Heute:

61km, 1:59h, (/) 31km/h | max 56km/h, (/) 95 upm | max 114 upm
(/) 167 bpm | max 193 bpm, 1686 kcal
Bergauf: 10,5km, 22min, (/) 28km/h, 352hm, (/) 2% | max 5%

Das geplante Abendessen prompt auf Nachmittag vorgezogen und Spaghetti Bolognese für die Energiespeicher verdrückt. Jetzt kann der Körper wieder aufladen. Hach, schön wars.

to be continued

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  1. Alexander Haack / Mai 13 2012 17:31

    Irgendwie möchte ich in diesem Blog etwas über dein Medizinstudium lesen und nicht wie deine Fahrradtouren ablaufen… Ab und zu mal könnte man das sicherlich “überlesen”, letztere Zeit besteht dieser Blog aber fast nur noch aus diesen Berichten…

    • stega / Mai 13 2012 17:33

      danke für den hinweis, ich werde wieder mehr zum Studium bloggen. Leider hat sich in den vergangenen Tagen aber sehr wenig Neues ergeben, was zu berichten wäre, da das aktuelle Semester nicht gerade mit den Highlights aufwartet und uns eher langsam gen Ende begleitet ;)

      aber ab morgen gibts neue Einträge, habe schon neue themen notiert! :)

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