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12.08.2012 / stega

Kurztrip nach Hamburg – Rückfahrt

was am ersten, am zweiten und am dritten Tag geschah….

Schon war der Kurztrip nach Hamburg beendet. Der letzte Morgen brach an und nach einem bereits gewohnten Frühstück, das aufgrund des noch im Magen liegenden Asiaten vom Vorabend ein klein wenig vermindert ausfiel, hieß es auschecken. Tschüss Hotel!

Die Zeit bis zur Abfahrt des Zuges brachten wir zunächst in der Speicherstadt rum, mit Koffer bzw. Sporttasche war das Schleppen natürlich doof, sodass wir nicht mehr so viel rumlaufen wollten. Nachdem wir eine Weile am Wasser saßen und jungen Mädels bei deren Suche nach einer Straße geholfen hatten, ging es noch zu St. Jakobi, dort gabs die größte Barock-Orgel zu sehen (auf der beinahe J.S. Bach gespielt hätte, wäre da nicht die Kirche gewesen, die von ihm davon Geld verlangte, sodass er das Angebot ausschlug). Schnell noch mit Koffer die Kirche besichtigt, dann einmal kurz über die Mönckebergstraße getingelt und schließlich ging es in Richtung Hauptbahnhof. Mit “Erschrecken” mussten wir feststellen, dass es im Norden keine Brezeln gibt (außer die megagroßen)… tja, dann mussten wir halt diese großen kaufen.

Auf gings zum Bahnsteig und in den ICE, der grad frisch aus Altona kam und deswegen noch schön leer war. Sitzplatz!! Ohne Reservierung. Super! Doch die Freude (und die Möglichkeit mit dem Macbook Air mal unterwegs zu arbeiten und u.a. Fotos zu sortieren bzw. zu löschen) währte nur kurz, denn in Hannover… ihr wisst, was jetzt kommt… stiegen vier ältere Herrschaften ein und zack war unser Platz reserviert und weg. Da der Zug aber (zum Glück) nicht voll war, wechselten wir einfach auf die andere Seite (nun in Fahrtrichtung, freude kommt auf) und nahmen zwei Einzelplätze hintereinander ein – ich neben einer hübschen jungen Frau, mein Kumpel neben einem Typen. Ich arbeitete im Folgenden 2,5 h lang am Skript für meinen Arbeitgeber, so nutzt man Zeit effektiv.

Kurz nach Frankfurt hatten wir dann wieder unseren Platz nebeneinander, weil meine Nachbarin ausstieg. Damit konnten wir die restlichen 2h Fahrt in den Süden wieder nebeneinander “genießen”. Und sahen draußen, dass die Sonne immer mehr herauskam, die Wolken weniger wurden und die Hosen und Arme der T-Shirts immer kürzer. Es schien war zu werden… herrlich warmer Süden. Warum in die Ferne schweifen?

In Freiburg angekommen erwartete uns die nachmittag/abendliche Sonne um 18.15 Uhr mit schön warmen Temperaturen. Toskana Feeling. Ist das schön hier. Und: man sieht wieder Berge und Hügel. Das hatten wir auch vermisst. Was lernen wir daraus? Wenn es irgendwie geht, dann ziehen wir niemals nördlich von Mannheim. Oder Frankfurt. Süddeutsche halt. :p

Schön wars und ein wenig wehmütig ging jeder alleine nach Hause…. in Gedanken an die vergangenen Tage und die vergangenen Jahre im Süden, denn diese enden nun in der gewohnten Gemeinschaft. Jeden zieht es in sein Lehrkrankenhaus und man geht seinen eigenen Weg… bis man sich in 9 Monaten wieder zum finalen Staatsexamen treffen wird.

Hach. Erinnerungen. Gerne wieder! Wohin als nächstes? (wäre da nicht das Problem, dass wir im PJ keinen Urlaub haben)

to be continued

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