es steht vor der Tür…. das Praktisches Jahr
Ab morgen geht es also los. Das “Praktische Jahr” möge beginnen. Zehn Semester studiert (dabei anscheinend nicht wirklich Sinnvolles gelernt, siehe Erlebnisse auf dem Hinflug in den Urlaub), über 60 Prüfungen abgelegt (ich habe nachgezählt und vom 5, bis zum 10 Semester allein 50 Prüfungen/Klausuren/praktische Prüfungen hinter mich bringen müssen), viele graue Haare bekommen und jede Menge Klinik erlebt. Aber nicht genug Praxis.
Denn ab morgen gehts dann so richtig in die Klinik. Zugeteilt zu einem Lehrkrankenhaus der Uni starte ich morgen um 8 Uhr in mein Tertial Innere. Das erste Tertial und gleich dasjenige, auf das ich am wenigsten Lust und am meisten Bammel vor habe. Keine einzige Famulatur habe ich in der Inneren bestritten, weil ich sicher bin, dass ich dort nie arbeiten möchte. Und jetzt werde ich 14 Wochen dort verbringen. Ob wir rotieren dürfen? Interessant fände ich Kardiologie. Und vielleicht Pulmologie. Oder Gastro? Mh, da fängts ja schon an. Was, wenn ich mich morgen früh entscheiden muss, in welche zwei Abteilungen ich schauen möchte? Ich weiß nicht, welche ich dann nehmen soll (außer Kardio).
Ich bin gespannt, wie das Jahr wird, wie es im Ausland (Schweiz) werden wird und was ich alles erleben kann/darf. Ob man wirklich nur ausgenutzt wird oder sich inzwischen die Verhältnisse ein wenig zu unseren Gunsten gebessert haben. Ob ich fürs Blut abnehmen morgens tatsächlich entschädigt werde. Und Dienste machen kann (am liebsten ja in der Chirurgie, auch wenn ich erst in der Inneren hänge).
Es wird sich alles zeigen und natürlich werde ich hier dazu einiges zu schreiben haben. Und dann gibt es ja noch ein neues Projekt, das ich euch verraten muss. Aber dazu folgt dann ein neuer Eintrag morgen. Oder übermorgen. Schaut einfach vorbei – auf jeden Fall werde ich wohl die kommenden Wochen/Monate viel zu erzählen haben (und hoffentlich auch genug Zeit dazu es aufzuschreiben).
Auf gehts, ein neuer Abschnitt möge beginnen!
to be continued



Dann wünsche ich Dir einen guten Start in den neuen Abschnitt!
Ich habe am Freitag eine Reportage im Schweizer Fernsehen gesehen: Famulanten werden dort als Unter-Assistenzärzte bezeichnet. Irgendwie witzig, finde ich!
P.S. Das Bild im Beitrag scheint nicht das zu sein, dass Du haben wolltest (vermute ich mal).
danke für den Hinweis – nein, so wollte ich das Bild nicht :p
Unterassistenten sind auch die PJ’ler – ich glaube die haben einfach alle die gleiche Bezeichnung dort
(alles “unter den Assistenzärzten” – zu Deutsch: Gesocks
)
Innere ist immer so schwammig, oder und bestimmt manchmal blutig? Egal, Augen zu und durch. Keine Erwartungen haben ist das wichtigste, dann kannst du nicht enttäuscht werden;) LG Doreen
blutig wäre nicht mein Problem, da ich ja eh in die Chirurgie (Unfall) will – da gibts mehr Blut
Was mir bei Innere einfach fehlt: OP-Luft und Operationen……
Innere ist halt einfach soooo großes Feld und so unbegrenzt. Und so viel Wissen hab ich nicht mehr (alles verdrängt
)