es geht voran… (Diss)
Es geht voran! Vergangene Woche hatte ich meinem Betreuer eine Mail geschrieben und nach dem Stand der Gutachten zu meiner Diss gefragt. Und, ob ich mal so langsam was wegen einem Kolloquiums-Termin planen kann (und die Präsentation vorbereiten sollte – nicht, dass es nachher Schlag auf Schlaf geht und unnötigen Stress bringt).
Natürlich – keine Antwort.
Eine Woche später schrieb ich dem Professor direkt. Und siehe da, 6 Stunden nach dem Absenden kommt bereits die Antwort. Das ist echt der Wahnsinn, dass man vom Prof. schneller ne Mail bekommt als vom Betreuer. In der Mail schrieb er, dass die Formalitäten von ihm alle unterzeichnet und ans Promoamt gesendet worden waren. Am kommenden Tag bekam ich von der Sekretärin eine Mail, dass ich beim Promoamt anrufen soll, ob alles geklärt ist und dann könnten wir einen Kolloq-Termin ausmachen. Juhu.
Freitags rief ich beim Promoamt an – und bekam das OK. Alle Formalitäten sind erledigt, geklärt und alles ist da, was da sein muss. Sogar das Gutachten des Zweitgutachters liegt wohl schon auf dem Stapel auf dem Schreibtisch. Oh, ich wüsste ja zu gerne, was er da geschrieben hat und was sich in so einem Gutachten alles befindet. Die Note, die ich bekomme, interessiert mich nicht sooooo viel, weil es danach eh niemanden mehr jucken wird (und ich mit der Art meiner Arbeit sowieso keine summa cum laude bekomme bzw. das eine uni-politische Entscheidung ist und man da böse auf die Schnauze fallen kann).
Also darf ich kommende Woche beim Prof. bzw. seiner Sekretärin anrufen und einen Kolloq-Termin ausmachen. Ich plane vielleicht im November, weil ich da lernfreie Tage habe, an denen ich in den Süden fahren kann. Vorher den kleinen Hörsaal ansehen ist wohl nicht nötig, ich benötige ja nur einen Beamer und mein Laptop bzw. Mac. Mehr nicht. Unklar ist mir nur, wie viel ich präsentieren soll. Soll ich auch die Basics (also z.B. die Abläufe im Schockraum und die Scores und deren Geschichte) erzählen? Oder lieber nur meine Ergebnisse? Die gesamte Präsentation soll sowieso nicht allzu lange dauern. Und groß dazu einladen werde ich auch nicht – wen juckt das schon? Ich werds meinem Kumpel sagen und das wars. Vielleicht kommt er ja dann vorbei.
Und, soll man danach für Sekt und Häppchen sorgen, wie es manche tun? V.a. bei denen, die ihre Arbeit im Labor gemacht haben, ist ja eine viel engere Beziehung entstanden und deswegen gibt es was zu feiern. Aber bei unseren Klinikern besteht ja keinerlei engere Beziehung oder über das rein “Geschäftliche” hinausgehende Verhältnis. Ob man da groß “feiert”?
Ach ja, laut Auskunft von der Sekretärin ist mein Betreuer jetzt erst mal 4 Wochen in Urlaub. Klar, dass ich keine Infos und Hilfe von ihm erwarten kann.
to be continued
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