so fing es an…
Vor drei Jahren erhielt ich meine Klinik-Utensilien bestehend aus Stethoskop, Augenleuchte, Reflexhammer und Namensschild! Es ist Zeit zu feiern….
Was wurde aus den Dingen?
Das Stethoskop habe ich noch heute – immerhin gehört es zu den teureren Modellen mit denen ich bisher alles, was ich sollte, abhören konnte. Selten während der Famulaturen genutzt (eigentlich nur im Rahmen der Herzchirurgie, was will man auch in der Plastischen oder Unfallchirurgie mit Stethoskopen) bzw. bei der Kinderarzt-Famulatur vom Arzt ein speziell für Kinder (kleineres) Stethoskop gestellt bekommen.
Das Namensschild habe ich eigenständig geupdated, nachdem das Alte so schlimm aussah und das Design zum Schreien war. Mit dem neuen Unilogo habe ich mir mein eigenes gebastelt – und es für einige Freunde editiert und ihnen auch ein schöneres überlassen. Heute trage ich ein von der Klinik gestelltes Namensschild mit mir herum, sodass das alte vorerst in der Schublade liegt.
Den Reflexhammer habe ich bisher sehr sehr selten genutzt – ich erinnere mich nur an die Zeit in der Neurologie im Studium, als wir den mal benutzt hätten. Ansonsten liegt er eigentlich in der Schublade und bereitet sich auf seinen Einsatz großen Einsatz vor.
Die Augenleuchte hat mich leider verlassen. Sie wurde mir während des Blockpraktikums Innere aus dem Spint trotz Schloss geklaut. Die Schlösser und Spints waren so schlecht, dass man mit ein wenig Tricks die Spints trotzdem öffnen konnte – und schwupps fehlte bei mir die Leuchte. Bei anderen fehlten wertvollere Dinge… da habe ich mit meiner Leuchte noch Glück gehabt. Inzwischen besitze ich eine andere, die mr ein Pharmavertreter überlassen hat und nutze sie im Rahmen der stationären Aufnahmen beinahe täglich, um die Pupillenreaktion zu testen.
Was zu meinen Utensilien noch hinzu kam ist ein EKG-Lineal, dass ich aber bisher nicht groß genutzt habe (da ich wenige EKGs befunden musste). Außerdem gehört mir seit dem PJ ein EKG-Pocket für die Kitteltasche. Das Arzneimittel-Pocket habe ich mir aufs Handy geladen, sodass ich das nicht rumschleppen muss und immer mit dem Handy nachschlagen kann.
Zur weiteren Ausstattung für den Klinikalltag gehören seit einigen Wochen auch meine Klinikschuhe (Foto gibts hier). Mit ihnen bin ich super zufrieden und sie tragen mich ohne Beinschmerzen zu erzeugen über den Tag hinweg.
Ich bin gespannt, was sich im Lauf der Zeit noch als unbedingt nötig anhäufen wird.
to be continued
LifeReport-History: vor einem Jahr: "das erste Mal... Insemination" LifeReport-History: vor zwei Jahren: "das erste Mal.. Doktorand sein"



