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29.03.2015 / stega

Immer wieder sonntags … | 2015 – KW 13

| GESEHEN | Konstanz bei Sonne, Pflege ausserhalb der Klinik beim Feierabend”bierchen”, Carmen im Theater | GEHÖRT | Soundtrack von Cloud Atlas | GETAN | Carmen-Oper besucht, Feierabendbierchen mit Pflege, Squash gespielt | GEGESSEN | Rumpsteak (again) | GETRUNKEN | Rotwein aus der “Heimat” | GEDACHT | wieso so kompliziert | GEÄRGERT | Leitenden Arzt | GEFREUT | toller Umgang mit Kollegen, Feierabend zumindest einmal diese Woche mit Freundin genossen, Squash | GEKAUFT | Lebensmittel, Geschenk für Freundin zum Geburtstag | GESTAUNT | bald ist Ostern?

to be continued

22.03.2015 / stega

Immer wieder sonntags … | 2015 – KW 12

| GESEHEN | die erste Organentnahme bei uns im Spital | GEHÖRT | Martin Solveig – Intoxicated | GETAN | Organentnahme und normalen Stationsalltag, Apero der Klinik, Wohnwand fürs Wohnzimmer aufgebaut, Squash gespielt, Urlaub gebucht | GEGESSEN | eine “Wehe” | GETRUNKEN | Caotina (mein erstes Mal) | GEDACHT | faszinierend | GEÄRGERT | keine Reaktion vom Dissertationsbetreuer, das Apple-Ladekabel kam nie bei meiner Schwester an | GEFREUT | netten Apero mit den Kollegen, Lieferung der Wohnwand | GEKAUFT | Urlaubsreise nach Bali incl. Flug | GESTAUNT | wie warm die Sonne schon sein kann, wenn sie scheint

to be continued

21.03.2015 / stega

das erste Mal…. Multiorganentnahme

Dass ich das noch erleben durfte – ein wahres Highlight meines bisherigen Fremdjahres in der Chirurgie. Eine Premiere für die Klinik, für mich und eine der Operationen, die ich unbedingt in meinem Leben erleben wollte. Früher wollte ich zeitweise sogar vielleicht in Transplantations-Fachrichtung. Jetzt durfte ich es hautnah und live dabei bzw. mitten drin erleben.

Auf dem OP-Plan stand am Morgen ein grosser Balken von 16 – 0 Uhr. Ohne Operateure. Beim Rapport am Morgen meinte der Chef, dass das jetzt die neuen Kapazitäten für Organentnahmen seien, damit unsere Klinik bei der Organspende auch mitspielen kann, wenn wir zumindest Organe entnehmen (Transplantzentren gibt es in der Schweiz genug bei so wenigen Bewohnern). Das Team sei gesetzt – bestehend aus dem Chef und einem Oberarzt, der das bereits auch schon mind. 50 Mal an anderen Häusern durchgeführt hat. Mir war nicht bewusst, dass da wirklich eine Entnahme geplant war. Ich dachte am Rapport noch, dass das nur ein Slot sei, falls man ihn nutzen müsste….

Nachdem ich aus meiner OP am Morgen kam (und wegen ihr die Sonnenfinsternis nicht miterleben konnte :( ), sah ich, dass eine Kollegen (ebenfalls im Fremdjahr Chirurgie und sich unsicher, ob Chirurgie überhaupt etwas für sie ist) nun neben den beiden Transplantationschirurgen auf dem Plan stand. Aha? Direkt mal angerufen und nachgefragt; anscheinend hat der Oberarzt sie gefragt, ob sie mitmachen wolle und einige andere Kollegen hätten wohl eher weniger Lust und Motivation gezeigt. Klar, denn gleichzeitig sollte ein Apero stattfinden, auf den sich alle freuten.

(c) srfcdn.ch

Als vierter Mann am Tisch stand ein PJler drin…. meine Chance. Ich kickte ihn aus dem Programm und nach kurzer Rücksprache mit dem Oberarzt trug ich mich ein – der PJler will doch sicherlich viel lieber an den Apero und ich wollte viel lieber die Entnahme miterleben.

Und so sassen wir den restlichen Tag leicht aufgeregt und angespannt und warteten auf den Beginn der OP. Selten war ich so innerlich hibbelig vor einer OP! Ganz interessante Stimmung, auch wie mich meine Pflege auf meiner Station ausquetschte, was wir da machen… am Mittagessen skizzierte der Oberarzt uns kurz die Vorgehensweise, was unsere Vorfreude noch vergrösserte. Meine Kollegin fragte mich noch unsicher, ob wir jetzt schnell die Anatomie wiederholen müssen, falls wir abgefragt würden. “Ich glaube nicht; die haben für sowas nachher keine Zeit!” Wie Recht ich behalten sollte. Weiterlesen…

16.03.2015 / stega

der letzte Skitag für diese Saison

Auch dieses Wochenende war ich nochmals Ski fahren – nachdem auch die Woche davor das Wetter für den Samstag so genial vorhergesagt war, dass wir uns morgens um 6 Uhr ins Auto setzten und gen Piste nach Österreich düsten. Leider musste meine Freundin auch an diesem Wochenende arbeiten und konnte nicht mit, sodass ich wieder mit der Kollegin fahren ging (die wie meine Freundin Boarderin ist). Zwei Glückspilze auf Reisen – und beides Mal geniales Wetter erwischt. War es vergangenes Mal noch vom Schnee her nach drei Schneetagen unter der Woche am Wochenende richtig pulvrig, so muss ich zugeben, dass dieses Mal der Schnee schon recht heruntergefahren war. Sprich: viele harte Pisten und wenig Pulver. Was den Vorteil brachte, dass es bis Nachmittags kein Berg-und-Tal auf den Pisten gab, sondern einfach nur Kanteneinsatz brauchte.

Auf der Hinfahrt noch schnell beim Bäcker kurz vorm Ziel ein kurzes Frühstück und ein Brot für daheim, dann aber ab zur Gondel, Ticket kaufen, das alte Ticket der Vorwoche aus der Jacke raus und ab an die Gondel. Anstehen und pünktlich mit der Türöffnung und einigen anderen Verrückten, die so früh schon auf die Piste wollen, um 8.15 Uhr gen Gipfel.

Die Fernsicht war dieses Mal ein wenig schlechter als das vorige Mal, dafür war weniger auf den Pisten los und am Lift standen wir maximal 2 Minuten an. Es hatte deutlich weniger Schwaben als die Woche davor (vielleicht wollten die nicht mehr fahren gehen, wenn es die gesamte Woche frühlingshaft warm war). Gut für uns. Dieses Mal gab es auf dem Gipfel die Carving World Tour der Boarder, weswegen es einige Hersteller auf dem Gipfel gab und eine Piste für die Carver gesperrt war. Hammer anzusehen, was die so können und wie die mit ihren Raceboards auf der Piste liegen. Wirklich: liegen! Man denkt sie seien hingefallen, aber nein, die FAHREN so! :D Wenn ich das so könnte, dann würde ich von Ski auf Board umsteigen :D

Meine Kollegin machte am Mittag wie die Woche davor 40min Pause. Dieses Mal im richtigen Lokal, wo sie ihren gewünschten Kaiserschmarrn bekam. Ich fuhr derweil ein paar Pisten alleine und konnte mit hohem Tempo die Kanten so richtig auscarven. Beim kurzen Anstehen im Lift mampfte ich meinen Landjäger, mein Snickers, die Trauben und Tomaten und hatte damit meinen Hunger im Griff. Und so konnte es nach 13 Uhr wieder gemeinsam weitergehen.

Interessant war, dass wir dieses Mal eine ganz neue Piste als unsere “Dauerpiste” auswählten – die, bei der man mit dem Schlepplift nach oben fahren muss. Sie hatte genau den richtigen Charakter und blieb bis abends super zu fahren, also machten wir die Runde mindestens 10 Mal an diesem Tag. Rauf, rasend runter, rauf, rasend runter. Richtig geil. Unten mit brennenden Oberschenkeln ankommen, voll mit Adrenalin, Endorphinen… man hätte sich grad abknutschen können. Aber halt, sind ja nur Kollegen ;)

Um 16 Uhr dann gen Tal, im Tal war viel Kunstschneesulz – kein Wunder bei frühlingshaften Sonnenstrahlen im Tal. Da ist natürlich kein Schnee mehr und ich denke mit dem Kunstschnee ist die Saison dann für dieses Jahr gelaufen. Kunstschnee kann man bei 10 Grad nicht mehr produzieren…. Deswegen habe ich die Ski in den Keller gestellt und freue mich auf den nächsten Winter.

Bei der Heimfahrt noch schnell eingekauft und gegessen und dann ab in die Badewanne zum Entspannen. Ein toller letzter Skitag – mit der Einschränkung, dass ich ihn ohne meine Freundin geniessen musste. Auch wenn die Kollegin fahrtechnisch und überhaupt auch sehr nett und passend war :)

to be continued

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